Diese Unternehmen haben ihre Pläne im vergangenen Jahr mit der SIB verwirklicht
Der Mittelstand steht vor anspruchsvollen Aufgaben. Wachstumschancen wollen genutzt, technologische Entwicklungen finanziert und Unternehmensnachfolgen strukturiert umgesetzt werden. Gleichzeitig bleiben Kapitalmärkte volatil und regulatorische Anforderungen steigen.
Beteiligungskapital ist in diesem Umfeld mehr als eine ergänzende Finanzierungsquelle. Richtig eingesetzt, schafft es Stabilität, eröffnet strategische Handlungsspielräume und stärkt die Eigenkapitalbasis nachhaltig.
Die aktuelle Ausgabe „SIB im Überblick“ zeigt anhand konkreter Beispiele, wie eine Beteiligungsgesellschaft Unternehmen in unterschiedlichen Phasen begleitet – von der Wachstumsfinanzierung bis zur Unternehmensnachfolge.
Wachstum erfordert Kapital. Nicht nur für Investitionen, sondern auch für belastbare Strukturen, Personalaufbau und Markterschließung.
Beispiele aus dem Portfolio 2026
Schatteria GmbH
Der Spezialist für Premium-Terrassenüberdachungen stärkt mit Beteiligungskapital seine Eigenkapitalbasis. Ziel ist die Absicherung der Expansionsstrategie und die Entlastung der laufenden Finanzierung.
MTFS Modular Thin Film Systems GmbH
Das Technologieunternehmen im Bereich Vakuum- und Beschichtungssysteme nutzt Beteiligungskapital zur strukturierten Weiterentwicklung seines Geschäftsmodells und zur langfristigen Marktpositionierung.
intap network GmbH
Der Relocation-Spezialist baut ein skalierbares Modell zur Integration internationaler Fachkräfte aus. Die Wachstumsfinanzierung schafft Kapazitäten für steigende Nachfrage in einer dynamischen Wirtschaftsregion.
HUDDLE.sport
Die digitale White-Label-Plattform für Profivereine erhält Mezzaninkapital, um Kundenbasis und Technologie gezielt weiterzuentwickeln und ein skalierbares Geschäftsmodell auszubauen.
In allen Fällen geht es um mehr als Liquidität. Es geht um eine belastbare Unternehmensfinanzierung, die strategische Entscheidungen ermöglicht und unternehmerische Dynamik unterstützt.
Die Unternehmensnachfolge zählt zu den zentralen Herausforderungen im Mittelstand. Sie betrifft nicht nur Eigentumsverhältnisse, sondern Führungsstrukturen, Finanzierungskonzepte und die langfristige Stabilität des Betriebs.
Strukturierte Nachfolgelösung bei der Dr. Horst Maier GmbH
Bei der Dr. Horst Maier GmbH im Bereich Gebäudeautomation wurde Beteiligungskapital eingesetzt, um den Einstieg des Managements in den Gesellschafterkreis zu ermöglichen.
Ziel war eine tragfähige Gesellschafterstruktur, die:
die finanzielle Belastung für das Management reduziert,
die operative Kontinuität sichert
und eine schrittweise Anteilsübertragung ermöglicht.
So wird Unternehmensnachfolge nicht als Bruch, sondern als geordneter Übergang gestaltet – mit einer Beteiligungsgesellschaft als stabilisierendem Partner.
Neben Wachstum und Nachfolge gewinnt die strategische Weiterentwicklung bestehender Geschäftsmodelle an Bedeutung.
K.W.O. Energiezentrale GmbH: Vom Installationsbetrieb zur Energieplattform
Die K.W.O. Energiezentrale entwickelt ihr Geschäftsmodell hin zu einer datenzentrierten Energieplattform für Mieter- und Quartierstromprojekte.
Die Mezzaninfinanzierung schafft den notwendigen Spielraum, um:
regulatorische Anforderungen zu erfüllen,
digitale Strukturen aufzubauen
und skalierbare Geschäftsmodelle im Energiemarkt zu etablieren.
Hier zeigt sich: Beteiligungskapital kann Transformation absichern und Innovation finanzieren – ohne kurzfristigen Druck auf operative Entscheidungen.
Eine Beteiligungsgesellschaft übernimmt nicht die operative Führung. Sie ergänzt das Unternehmen mit Kapital, Erfahrung und strategischer Perspektive.
Der typische Beteiligungsprozess umfasst:
Kennenlernen und Vorprüfung
Strukturierte Analyse (Due Diligence)
Vertragsgestaltung
Langfristige Begleitung über mehrere Jahre
Geordneter Exit oder Rückführung der Anteile
Ziel ist eine nachhaltige Entwicklung – keine kurzfristige Optimierung.
Eine solide Eigenkapitalbasis verbessert:
Bonität und Verhandlungsposition gegenüber Banken,
Finanzierungsspielräume für Investitionen,
Stabilität in Transformations- oder Krisenphasen,
strategische Handlungsfreiheit bei Gesellschafterwechseln.
Gerade im Mittelstand ist Beteiligungskapital ein Instrument, um Wachstum, Unternehmensnachfolge und Innovation in einer integrierten Finanzierungsstruktur abzubilden – häufig in Kombination mit Fremdkapital und Fördermitteln.
Sie planen eine Wachstumsfinanzierung?
Sie stehen vor einer Unternehmensnachfolge?
Oder Sie möchten Ihre Unternehmensfinanzierung strategisch neu aufstellen?
Lassen Sie uns darüber sprechen.
In einem strukturierten Erstgespräch klären wir gemeinsam:
Ihren Finanzierungsanlass,
mögliche Beteiligungsmodelle,
die Einbindung in bestehende Finanzierungsstrukturen,
und den realistischen Zeitrahmen.
Beteiligungskapital wirkt dann, wenn es zu Ihrer unternehmerischen Situation passt – klar strukturiert, langfristig angelegt und mit Verständnis für die Realität im Mittelstand.
Ob etablierter Mittelstand oder innovatives Start-up – Sind Sie ebenfalls noch auf der Suche nach dem passenden Partner, um Ihre unternehmerischen Ideen zu realisieren?
Ein Unternehmen der
Ostsächsischen Sparkasse Dresden