Businessplan meistern: Ihr Fahrplan zum Erfolg

Warum ist ein Businessplan notwendig und sinnvoll?

Für Sie als Gründer:

  • Sie setzen sich umfassend mit den Erfolgsaussichten Ihres Vorhabens auseinander.
  • Der Businessplan bietet Ihnen eine sehr gute Struktur für alle weiteren Schritte bis zum Markteintritt.
  • Wenn sie den Plan schreiben, werden Sie automatisch auf spätere Fallstricke aufmerksam gemacht, die Sie besser jetzt als nach der Gründung erkennen möchten.

Für die Hausbank und ggf. die Förderbank:

  • Wesentliche Grundlage für die Kreditentscheidung.
  • Von der Qualität des Businessplans wird auch auf spätere unternehmerische Fähigkeiten geschlossen.
  • Die Mitarbeiter einer Förderbank lernen den Gründer in der Regelnicht persönlich kennen und entscheiden nur anhand des Planes. 

Wie lang sollte ein Businessplan sein?

Der Umfang ist von mehreren Punkten abhängig:

  • Wie hoch ist der Erklärungsbedarf?
  • Komplexität des Vorhabens
  • Risikogehalt des Vorhabens
  • Je höher der Finanzierungsbedarf, desto tendenziell länger ist der Businessplan.
    Beispiel: Bei einer Finanzierung von 50.000 EUR sind aussagekräftige 8 - 10 Seiten ausreichend.

Das Vorhaben sollte kompakt mit einer hohen Informationsdichte vorgestellt werden. Allgemeines "Prosa" ist hier nicht nötig. Gute Businesspläne nehmen viele der denkbaren Fragen der Hausbank vorweg. Je plausibler und konkreter Sie Ihren Businessplan erarbeiten, desto höher sind Ihre Erfolgsaussichten als Gründer.
Mit der Gründer-Software SmartBusinessPlan erstellen Sie Ihren Businessplan schnell und professionell - komplett von A bis Z, inklusive der Finanzen.

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Korrekt Ihre Vorteile:

  • 30 Tage kostenfrei und unverbindlich
  • Intuitive Bedienung
  • Benutzerfreundliche Assistenten für die Finanzplanung
  • Zielführende Leitfragen für die inhaltliche Gestaltung
  • Reale Beispiele aus verschiedenen Branchen
  • Einfache Erklärung zu allen relevanten Begriffen
  • Hohe Datensicherheit

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Inhalte des Businessplanes 

1.) Zusammenfassung bzw. Executive Summary

  • Umfang: maximal 2 Seiten
  • Firmenname und Rechtsform
  • Name des Gründers und Qualifikationen
  • Beschreibung von Geschäftsidee, Zielgruppe, Kundennutzen und Vertriebsweg
  • Branchenumfeld und Abgrenzung vom Wettbewerb
  • Gesamtkosten – Eigenkapital – Finanzierungsbedarf
  • Geplanter Umsatz und Gewinn in den ersten Jahren
  • Datum des geplanten Markteintritts
  • Sonstige relevante Informationen

2.) Gründer bzw. Gründerteam

  • Motivation für die Gründung
  • Fachliche, kaufmännische und vertriebliche Kenntnisse und Erfahrungen
  • Qualifikationen, Berufserfahrungen und ggf. Zulassungen
  • Bestehen Branchenkenntnisse?
  • Beschreibung eigener Stärken
  • Beschreibung eigener Schwächen und wie sie ausgeglichen werden
  • Waren Sie bereits selbstständig? (Vorgeschichte)

3.) Produkt / Dienstleistung

  • Genaue Beschreibung der Geschäftsidee
  • Ggf. Alleinstellungsmerkmal oder sonstige Abgrenzung vom Wettbewerb
  • Beschreibung der Leistungserbringung
  • Ggf. relevante Erfolgsfaktoren
  • Entwicklungsstand des Angebots (Marktreife?)
  • Notwendige Voraussetzungen für Vermarktung inkl. gesetzliche Formalitäten (Zulassungen etc.)
  • Realistischer Vermarktungsbeginn

Für entwicklungsintensive Vorhaben:

  • Noch offene Entwicklungsschritte zur Produktreife
  • Wann wird die Null-Serie erwartet?
  • Wer führt das Testverfahren durch?
  • Notwendige technische Zulassungen mit Zeitplan und Kosten
  • Patent- oder Gebrauchsmusterschutzrechte im Eigentum oder Zeitplan und Kosten für Anmeldung
  • Bestehen Substitutionsalternativen?

4.) Marktübersicht

Branchenentwicklung:

  • Ist der Gesamtumsatz der Branche bekannt? Insbesondere in dem Umkreis, in dem Sie aktiv werden möchten.
  • Wie entwickelt sich die Branche?
  • Wie entwickeln sich die Preise?
  • Beeinflusst der Gesetzgeber die Branche?
  • Wovon ist das Branchenwachstum ggf. abhängig?
  • Bestehen Trends und saisonale Schwankungen?
  • Faktoren, die die Kaufentscheidung beeinflussen
  • Markteintrittsbarrieren

Kunden:

  • Beschreibung des Kundenbedarfs. Welche Probleme löst das Angebot?
  • Beschreibung der Zielgruppe (Wer und wo?)
  • Ggf. Unterscheidung von Kundensegmenten (Beispiele: Alter, Geschlecht, Einkommen, Beruf, Einkaufsverhalten, Privat- oder Geschäftskunden)
  • Bestehen schon Referenzkunden? Welche?
  • Kurz- und langfristiges Umsatzpotenzial
  • Abhängigkeit von einigen wenigen Großkunden?

Konkurrenz:

  • Name der Wettbewerber
  • Welche Zielgruppe bedient der Wettbewerb? (Überschneidungen und Unterschiede)
  • Stärken und Schwächen der Konkurrenz
  • Preis des Wettbewerbsangebots
  • Stärken und Schwächen des eigenen Angebots gegenüber dem Wettbewerb (Preis und Leistung)
  • Wie nachhaltig ist ein Wettbewerbsvorteil?
  • Wie geht man mit eigenen Schwächen um?

Standort:

  • In welchem Umkreis wird das Angebot vermarktet?
  • Gründe für die Standortwahl
  • Nachteile des Standorts
  • Warum sind die Nachteile vertretbar bzw. wie werden sie ausgeglichen?
  • Eignung der Gewerberäume: sinnvolle Raumaufteilung, betriebliche Abläufe in den Räumlichkeiten, Logistik, Wachstumsmöglichkeiten, Parkplätze für Kunden, Internetqualität etc.

5.) Marketing

Angebot:

  • Kundennutzen
  • Merkmale und Eigenschaften des Angebots
  • Vorteile/Schwächen gegenüber dem Wettbewerb
  • Kann das Angebot individuell auf Kundenwünsche zugeschnitten werden?
  • Gesetzliche Beschränkungen und Zulassungen

Preis:

  • Preisliche Positionierung gegenüber Wettbewerb
  • Auflistung der Preise für Ihre Angebote
  • Wie wurden die Preise kalkuliert?

Vertrieb:

  • Beschreibung des klassischen Verkaufsprozesses
  • Vertriebswege und Erreichbarkeit der Zielgruppen
  • Mitarbeiterzahl im Vertrieb und ihre Erfahrung
  • Welche Kosten entstehen mit dem Vertrieb?
  • Wie wird bei der Gewinnung neuer Kunden vorgegangen?

Werbung:

  • Werbekanäle
  • Geplante Werbemaßnahmen mit Markteintritt
  • Welche Kosten entstehen mit der Werbung?

6.) Organisation

  • Begründung der Rechtsformwahl
  • Ggf. Darstellung der Gesellschaftsanteile
  • Ggf. Regelung der Geschäftsführung
  • Aufgabenverteilung im Unternehmen
  • Vertretungsregelungen bei Krankheit und Urlaub
  • Kapazitäten für Produktion und Leistungserbringung
  • Wann sind welche Mitarbeitereinstellungen notwendig und welche Qualifikationen benötigen sie?
  • Ggf. Schulungen für Mitarbeiter und Kosten dafür
  • Gibt es zunächst eine „Lernkurve“ beim Personal, die sich auf Umsatz und Kosten auswirkt?
  • Zeitplan und wichtige Meilensteine

7.) Chancen und Risiken

  • Realistische Darstellung der Chancen
  • Bewusste Darstellung der Risiken. Banker kennen in der Regel die Risiken. Eine sorglose Risikodarstellung hinterlässt keinen guten Eindruck.
    Beispiel: Jede Gründung birgt das Wagnis, dass die Umsatzplanung auf kurz oder lang verfehlt wird.
  • Maßnahmen des Gründers, wenn Risiken eintreten
  • Welche Folgen hätten Risiken?
    Beispiel: Planumsatz wird verfehlt → Zahlungsfähigkeit gefährdet → Ausgleich mit eigenen Rücklagen

8.) Investitionen und Finanzierung

Kapitalbedarfsplan:

  • Aufstellung aller Investitionen
  • Aufstellung notwendiger Betriebsmittel
  • Waren-/Materiallager
  • Sonstige Kosten
  • Liquiditätsbedarf aus Anlaufphase. Siehe die maximale Unterdeckung in der Liquiditätsvorschau.
  • Umsatzsteuer, die vorzufinanzieren ist.
  • Immer vermerken, ob die Angaben mit oder ohne Mehrwertsteuer sind
  • Positionen mit Kostenvoranschlägen unterlegen. Damit können Sie das Risiko einer späteren Kostenüberschreitung vermeiden.

    -> Hier finden Sie eine passende Checkliste des BMWK zur Ermittlung des Kapitalbedarfs

Finanzierungsplan:
Gesamtkosten aus Kapitalbedarfsplan
./. Eigenkapitaleinsatz
=  Finanzierungsbedarf 

  • Bestehen private Rücklagen für Mehrkosten und die privaten Lebenshaltungskosten in der Anlaufzeit?
  • Ist die Umsatzsteuervorfinanzierung sichergestellt?
  • Ggf. Wünsche zur Ausgestaltung der Finanzierung. Darlehen, Kreditlinie, Tilgungsfreiheit …
  • Welche Kreditsicherheiten können Sie ggf. anbieten?

    -> Hier finden Sie eine passende Checkliste des BMWK zur Aufstellung des Finanzierungsplans

Ermittlung des notwendigen Unternehmerlohns:

  • Aufstellung aller privaten Ausgaben, um so den erforderlichen Unternehmerlohn zu bestimmen.
  • Essen/Getränke, Miete, private Kfz-Kosten, Krankenversicherung, private Versicherungen, Altersvorsorge, private Finanzierungsraten, sonstige Kosten, Einkommensteuer etc.
  • Der Unternehmerlohn muss ausreichen, um mit den Einkünften des Partners alle Ausgaben in der gemeinsamen „Familienkasse“ bestreiten zu können.

    -> Hier finden Sie eine passende Checkliste des BMWK zur Ermittlung des notwendigen Unternehmerlohns

9.) Ertrags- bzw. Rentabilitätsvorschau

  • Wird mind. für die ersten drei Jahre erstellt.
  • Möglichst monatliche Darstellung von Umsätzen, Kosten und Gewinn sowie Zusammenfassung aller Positionen für das Gesamtjahr.
  • Realistische Anlaufphase bei Umsätzen unterstellen.
  • Umsätze möglichst nach den unterschiedlichen angebotenen Leistungen aufgliedern. Noch besser, wenn der Umsatz sauber aus Absatzzahlen zu einem bestimmten Preis, Stundensätzen etc. abgeleitet wird.
  • Auf eine branchenübliche Materialaufwandsquote achten.
  • Raumkosten mit Mietvertragsentwurf unterlegen. Den Mietvertrag noch nicht unterschreiben, weil erst die Finanzierung sichergestellt werden muss.
  • Ggf. Real-, Best- und Worst-Case-Szenario darstellen.

    -> Hier finden Sie eine passende Checkliste des BMWK zur Erstellung einer Rentabilitätsvorschau

10.) Liquiditätsvorschau

  • Wird mind. für das erste Jahr erstellt.
  • Monatliche Darstellung aller Ein- und Auszahlungen sowie des Kontostandes zu Monatsbeginn und -ende.
  • Ableitung des Liquiditätsbedarfs für die Anlaufphase aus der maximalen Unterdeckung auf dem Konto am Monatsende.
  • Zahlungsziele bei Umsätzen und Lieferanten beachten.
  • Privateinlagen, Finanzierungsauszahlungen, Investitionen und Unternehmerlohn ansetzen.
  • Zahlung und Rückfluss der Umsatzsteuer beachten.
  • Ggf. Real-, Best- und Worst-Case-Szenario darstellen

    -> Hier finden Sie eine passende Checkliste des BMWK zur Erstellung einer Liquiditätsvorschau

11.) Anlagen zum Businessplan

  • Lebenslauf des Gründers
  • Fachliche, kaufmännische und ggf. vertriebliche Qualifikationsnachweise (Zeugnisse, Zertifikate, …)
  • Entwurf des Mietvertrages (noch nicht unterschreiben)
  • Ertragsvorschau für mind. drei Jahre
  • Liquiditätsvorschau für mind. ein Jahr
  • Angebote zu Investitionen etc. (noch keine Bestellungen auslösen)
  • Eigenkapitalnachweis

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Christian Müller

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